Performances
Performances

Alle Performances der „Political Art Days 2022: Das Gute Leben für alle weltweit“ auf einen Blick:

FREEDOM // Aaron Broß

Datum: Samstag, 10. September, 17:00-18:00 Uhr

In diesem Performance-Stück habe ich mit Text, Musik und der dann erarbeiteten Choreographie meine Erfahrungen als junger queerer Mensch verarbeitet, womit ich gleichzeitig darauf aufmerksam machen will, dass und wie wir, als Community, nach wie vor behandelt werden. Ich zeige eine Transformation von Körper und Geist – die sich beide nicht brechen ließen und lassen. ‘Immer der Nase nach’, also folgend meiner Intuition konnte ich den Weg zurück zu einem Gefühl finden, dass ich für eines der wahnsinnigsten, schönsten und mächtigsten Kraftreserven für mich erkannt habe – der Freiheit.

Dauer: 1 Stunde

Von Aaron Broß

Ich bin ein junger Mensch. Geboren 1999 an der Ostsee, in Deutschland. In und um Stralsund bin ich dann auch aufgewachsen und geprägt von der idyllischen Natur, die mich immer umgab, ebenso wie den Herausforderungen, die diese Provinz darstellt. Solange ich mich erinnern kann habe ich getanzt, gesungen, verkleidet und nie aufgehört mit Wörtern zu spielen, aber erst Anfang diesen Jahres habe ich wieder erkannt, dass diese Dinge genau das sind was ich mit meinem Leben machen will: Geschichten, Gefühle und Momente erzählen.

SNACK INSECTS // iamhumanz

Datum: Sonntag, 11. September, 16:30-17:30 Uhr

Henri alias iamhumanz wird sich im Raum der Politischen Kunsttage bewegen. „Wenn wir einen Raum betreten, verändern wir ihn. Wenn wir einen Raum verlassen, verändern wir ihn“. Performen, um die Veränderung herauszufordern, um die Wahrnehmung herauszufordern. Auf dem Silbertablett serviert.

Dauer: 1 Stunde

Von Henri alias iamhumanz

Geboren und nicht aufgewachsen in Berlin. Henri ist unter anderem Performancekünstler und konzeptioneller Fotograf. „Ich bin mir nicht sicher, ob ich zum ersten Mal lebe, aber falls ich es tue, möchte ich das Leben als eine Erkundung nehmen“

ENDLESS RHYTHM OF CAPITALISM // Tatiana Ovechkina

Datum: Sonntag, 11. September, 17:00-18:30 Uhr

In der Performance bewegt sich die Künstlerin endlos in einer Spirale, geht an der selben Stelle im Kreis, läuft mit Phantomen in ihrem Kopf um die Wette und tritt mit ihnen in Konkurrenz, um schneller, stärker und besser zu sein als sie. So wendet die Künstlerin den internalisierten Kapitalismus von innen nach aussen und veranschaulicht im künstlerischen Prozess die individuellen, erkannten und internalisierten Denk- und Verhaltensmuster, die manches Individuum (auch die Künstlerin) von neoliberalen wirtschaftlichen Strukturen übernimmt und verinnerlicht. In der Performance wird tief in einem Menschen aus dem globalen Norden verankerter Kapitalismus verkörpert. Die Muster eines Individuums beeinflussen das gemeinschaftliche Leben lokal aber auch global. Das Publikum ist eingeladen, sich an der Performance zu beteiligen und an dem Prozess teilzunehmen, mit dem eigenen Körper Erfahrungen zu machen, eigene internalisierte Muster des Kapitalismus zu erkennen und sie durch die vorgeführte Performance bewusst zu machen, um aus der Transformation folgend neue Denk- und Verhaltensweisen zu entwickeln und aus diesen zu leben. Individuelle Transformation hat das Potenzial gesellschaftliche Transformation zu initiieren.

Dauer: 1 Stunde

Von Tatiana Ovechkina

Tatiana Ovechkina ist multidisziplinäre Künstlerin und Sozialarbeiterin, die in ihrer Arbeit Kunst und soziale Interaktionen verbindet. Im Fokus ihrer künstlerischen Forschung stehen Embodiment, zwischenmenschlicher Kontakt, gesellschaftliche und politische Wandlungen, Bewusstseinsprozesse.

Von Tatiana Ovechkina
Tatiana Ovechkina ist multidisziplinäre Künstlerin und Sozialarbeiterin, die in ihrer Arbeit Kunst und soziale Interaktionen verbindet. Im Fokus ihrer künstlerischen Forschung stehen Embodiment, zwischenmenschlicher Kontakt, gesellschaftliche und politische Wandlungen, Bewusstseinsprozesse.

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