Vortrag/Workshop: Urbane Waldgärten

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Wann?
Samstag, 03. Oktober, 13-15 Uhr

Wo?
objekt klein a (Meschwitzstr. 9, 01099 Dresden)

Wer?
Luisa Gedon
Luisa Gedon ist Mitarbeiterin an der Universität Potsdam im Projekt „Urbane Waldgärten“. Dabei betreut sie vor allem die öffentlichen Beteiligungsprozesse in verschiedenen Städten. Auch ihre Abschlussarbeit für das Masterstudium Geoökologie fertigte sie im Projekt an. Darin untersuchte sie insbesondere Nutzeransprüche an einen gemeinschaftlich genutzten Waldgarten in Berlin.

Was?

Urbane Waldgärten sind eine neuartige und in Deutschland wenig bekannte Form eines urbanen Waldes, welche aus vorwiegend essbaren Pflanzen besteht und dadurch neben den ökologischen Vorteilen eines Waldes, auch eine Vielzahl an Nahrungsmitteln liefern kann.
Der Workshop beginnt mit einer Erläuterung darüber, was Waldgärten sind, welche positiven Funktionen urbane Waldgärten in Städten erfüllen können und unter welchen Rahmenbedingungen dies erfolgen könnte. Das Projekt Urbane Waldgärten als Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben der Universität Potsdam und gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz wird kurz vorgestellt und dessen Umsetzungsperspektiven aufgezeigt.
Anschließend sollen im Workshop Fragen, Ideen und Perspektiven der Teilnehmenden erläutert und diskutiert werden. Was sind Vor- und Nachteile von urbanen Waldgärten? Welche Herausforderungen und Schwierigkeiten gibt es? Unter welchen Voraussetzungen können urbane Waldgärten in deutschen Städten etabliert werden und welche Schritte sind dafür nötig?

Dein Bezug zum Thema „Wald“?

Das Projekt Urbane Waldgärten trägt im Sinne der Agenda 21 („global denken – lokal handeln“) wichtige Themen in Städte, um vor Ort nah an den Menschen Umweltbildungsimpulse zu setzen und lokale Verbesserungen zu erzielen.
Dabei stehen neben den ökologischen Funktionen, die Waldgärten in Städten erfüllen können, wie Klimaanpassung, CO2-Speicherung, Bodenschutz und Erhalt der Bodenfruchtbarkeit sowie Entwicklung von Habitaten zum Erhalt der biologischen Vielfalt, auch soziale Funktionen im Fokus. Eine nachhaltige und naturnahe Landwirtschaftsform zur regionalen Produktion von Lebensmitteln, Erfahrungsraum für vielfältige und gesunde Ernährung, das positive Erleben von Gemeinschaft und anschauliche Umweltbildung sollen Impulse geben, wie der lokale Umgang mit der Umwelt insgesamt nachhaltiger gestaltet werden kann und damit auch übergeordnet ein kleiner Beitrag zur Reduzierung fortschreitender globaler Probleme beigetragen werden kann. Darüber hinaus soll gezeigt werden, wie in einer sich urbanisierenden Welt Naturerfahrungsräume und naturnahe Lebensräume für Mensch und Tier geschaffen und erhalten werden können.

Hier gibts alle weiteren Infos zu den Political Art Days 2020 – Fokus: Wald.

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