Eine Podiumsdiskussion von und mit Menschen, denen die Gesellschaft gern einreden möchte, dass sie nicht der „richtigen“ Norm entsprechen mit:
Annett Heinrich – NEUSTAD(t)RAUM
Sören Haak – NEUSTAD(t)RAUM
Antje Barten – Antidiskriminierungsstelle Sachsen
Pierre Zinke (TU Dresden)
Anna Drum (TU Dresden)
// Deutsch

Sonntag, 12.September 14:00 – 16:00
Palais Palett (Meschwitzstraße 9, 01099 Dresden)

Der Begriff Inklusion beschreibt eigentlich den Abbau von Diskriminierung und Ausschluss ALLER Menschen, die nicht als Norm wahrgenommen werden. Gleichzeitig wird der Begriff (fälschlicherweise) jedoch häufig vor allem mit Menschen in Verbindung gebracht, die von unserer Gesellschaft behindert werden. Dabei ist die Gruppe der Menschen mit Behinderung noch immer die Gruppe der Unsichtbaren. Dabei hat fast jeder zehnte Mensch in Deutschland den Schwerbehindertenstatus! Obwohl die Begriffe „Inklusion“ und „Teilhabe“ derzeit zum Modebegriff anwachsen, bekommen nur selten die Menschen eine Stimme, um deren Teilhabe und Mitwirkung es gehen soll.

Unsere Podiumsdiskussion sollte genau den Menschen eine Stimme geben, die tagtäglich in ihrem Sein auf eine körperliche oder psychische Behinderung reduziert werden. Zu Beginn der Veranstaltung wurde ein theoretischer Input in das Themenfeld des „Ableismus“ gegeben. Im Anschluss fand ein Austausch darüber statt, wie ein inklusiver Normprozess aussehen könnte. In der Überzeugung, dass tief verankerte und unbewusst verinnerlichten Denkstrukturen nur über den Austausch mit den jeweiligen diskriminierten Minderheiten funktionieren kann, bedeutete die Diskussion eine Möglichkeit für die Zuhörenden, die eigene Umgebung und das persönliche Denken wie Handeln bewusster wahrzunehmen und zu hinterfragen.

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