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Alles Wichtige rund um Cineastik bei den „Political Art Days 2022: Das Gute Leben für alle weltweit!“ findet ihr hier:

MEKONG – PARANÁ: LOS ÚLTIMOS LAOSIANOS // Ignacio Luccisano

Datum: 09. September, 19:30-20:45Uhr

Dauer: 1:10 Std.
Jahr: 2017
Land: Argentinien
Regie: Ignacio Luccisano

Familie Ithanvong berichtet über die Chancen und Hindernisse ihrer spontanen Entscheidung zur Migration von Laos nach Argentinien, die in enger Verbindung zum Vietnamkrieg und einem langen Aufenthalt im Flüchtlingscamp steht. Dabei geben sie Einblicke in ihr alltägliches Leben als Migrant*innen der ersten und zweiten Generation.

DAS VERZWEIGTE AUFBÄUMEN – Von Zellstoff, Landkonflikt und Widerstand in Chile – Film & Diskussion // Zwischenzeit e.V.

Datum: Samstag, 10. September, 19:00-21:00 Uhr

Dauer: 84 Min / insgesamt 2 St.
Sprache: DE
Jahr: 2021
Land: Chile/BRD
Regie: Heiko Thiele
Organisation: Zwischenzeit e.V.

Der Verbrauch von Papier und Verpackungsmaterialien ist in den letzten Jahrzehnten gestiegen – hierzulande sind sie häufig mit dem FSC-Siegel zertifiziert. In Chile legen global agierende Zellstoffkonzerne großflächige Kiefer- und Eukalyptusplantagen an, mit gravierenden ökologischen und sozialen Folgen. Ihren Profit erzielen sie auf zumeist illegal enteigneten Flächen im Walmapu. Die Mapuche fordern die Landrückgabe, eignen sich Gebiete wieder an und bauen ihre Autonomie auf. Der Staat reagiert darauf mit Anti-Terror-Gesetzen aus der Diktatur und Militarisierung. Verarbeitet wird das Holz in riesigen Zellstofffabriken. Die Anwohner*innen fordern wegen vieler Krebsfälle verbesserte Umweltstandards, reichen Klagen ein und blockieren Werkstore. Im Film kommen Gegnerinnen und Befürworterinnen des zweitgrößten Wirtschaftssektors Chiles zu Wort.

Von Zwischenzeit e.V.

Zwischenzeit e.V. ist ein gemeinnütziger und unabhängiger Verein in Münster. Ausgehend von lokalen Kontexten leisten wir seit 2002 einen bildungspolitischen Beitrag zu einer sozial gerechten Weltgesellschaft, in der Menschen ökologisch verantwortungsvoll handeln und solidarisch wirtschaften. Basierend auf unserer Forschungs- und Analysetätigkeit vermitteln wir gesellschaftspolitische Sachverhalte kritisch und auf vielfältige Weise. Zu den Schwerpunkten unserer Arbeit zählen die Erstellung von Dokumentarfilmen, Ausstellungen, Broschüren sowie die Durchführung von Bildungseinheiten und Veranstaltungen. Wir wenden uns mit unseren Publikationen und Angeboten an interessierte Einzelpersonen und Gruppen; insbesondere an Menschenrechts- und Umweltorganisationen, Schulen, Vereine und Institutionen der Erwachsenenbildung.

APROPOS, MEINE MUTTER SUCHT IMMER NOCH NACH MIR – Film & Diskussion // Kris Bublevskaya & Ana Alondra Martinez

Datum: Sonntag, 11. September, 16:30-17:15 Uhr

Dauer: 5 Min (Film) + 30 Min. Diskussion
Sprache: DE
Jahr: 2022
Land: Mexico
Regis: Kris Bublevskaya & Ana Alondra Martinez

Ein experimenteller Kurzfilm, der über das Normalisieren in den Medien des Vermisst-werden in Mexiko spricht. Der Fokus liegt bei vermissten Studierenden, denn bei dieser Gruppe bemerken wir, dass es oft keine Antwort darauf gibt wo diese sind und was denen genau passiert ist. Es ist als ob sie wortwörtlich verschwunden wären, so wie in einem bösen Zaubertrick. Doch obwohl sie nicht physisch präsent sind, bleiben die Menschen in den Erinnerungen und in der dauerhaften Suche derer Verwandtschaft am Leben. Es ist ein Feuer, der niemals erlöscht.

Von Kris Bublevskaya

Kris Bublevskaya ist eine interdisziplinäre Künstlerin und studiert gerade an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Als sie in Guadalajara, Mexiko war, ist ihr die Thematik der vermissten Studierenden bewusster geworden. Sie entschied sich dafür ein künstlerisches Projekt zu machen, welches die Normalisierung der Tatsachen hinterfragt und gleichzeitig die reale Geschichte von so vielen Menschen in Mexiko erzählt.

Von Ana Alondra Martinez

Ana Alondra Martinez arbeitet künstlerisch unter dem Namen eyknarf. Sie ist in Jalisco, Mexiko geboren, in einem der Staaten Mexikos mit den meisten Vermissten. Die Angst, die man auf den Straßen empfindet ist ein Gefühl, mit dem viele ihrer Freund*innen aufgewachsen sind. Ana hat das Projekt in dessen ganzen Entwicklung mit ihrer Erfahrung und als Teil des Postproduktionsteams unterstützt.

TIERRITA – MENSCHENRECHTE IN KOLUMBIEN – Film & Diskussion // Leonie Pock

Datum: Sonntag, 11. September, 17:00-18:30 Uhr

Dauer: 27 Min (Film) & 1 Std. Diskussion
Sprache: SP
Untertitel: DE
Jahr: 2019
Land: Kolumbien / Deutschland
Regie: Leonie Pock

Die kleinbäuerliche Gemeinschaft von El Guayabo in der Region Magdalena Medio in Kolumbien wird seit mehr als einem Jahrzehnt von einem wohlhabenden Landbesitzer bedroht, der das Land für sich beansprucht. Der Film begleitet die Gemeinschaft bei den Vorbereitungen auf eine Gerichtsverhandlung in dem Landstreit. Werden sie dieses Mal Recht bekommen? Tierrita erzählt eine Geschichte über Widerstandsfähigkeit, Hoffnung und das Streben nach Glück, wo immer es zu finden ist.

Leonie Pock

Leonie Pock ist Sozialanthropologin. Der Film entstand während ihres Einsatzes als Menschenrechtsbeobachterin in Kolumbien im Jahr 2019.

DIVERSE KURZFILME – Kurzfilmschleife // in Kooperation mit MIRA Festival
IMPULSO NATIVO // Diego Gómez

Dauer: 2:37 min.
Jahr: 2020
Land: Paraguay
Regie: Diego Gómez

Der Fotograf Melanio registriert Momente in seiner indigenen Gemeinde der Aché. Um Fotografie zu studieren, muss er die Hürden der sozialen Ungleichheit überwinden.

VIVIR CON LA TIERRA // Analicia Lopez Matos, Fernandilio Garrido & Lauliano Martinez Garrido

Dauer: 07:00 min
Jahr: 2016
Land: Kanada/Panama
Regie: Analicia Lopez Matos, Fernandilio Garrido, Lauliano Martinez Garrido

„Vivir con la tierra“ nimmt uns mit in verschiedene Kuna-Communities. Die Bewohner*innen erzählen von ihrem Alltag, der Bedeutung der Umwelt und den Veränderungen in ihrem Leben.

ORO BLANCO // Gisela Carbajal Rodríguez

Dauer: 23:53 min
Jahr: 2018
Land: Argentinien/Deutschland
Regie: Gisela Carbajal Rodríguez

Jeden Morgen macht sich Flora mit ihren Lamas auf in die argentinischen Berge auf der Suche nach Weidefläche. Diese werden immer weniger, da der Hunger der Welt nach wiederaufladbaren Batterien die Wasserreserven der Atacama-Wüste und die Lebensgrundlage der dort lebenden Indigenen bedroht.

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