
Vom 5. bis 7. September 2025 feierten wir mit rund 400 Besuchenden im Kulturforum riesa efau 10 Jahre Political Art Days. Zu diesem besonderen Anlass richteten wir unseren Fokus auf Methoden und Perspektiven, die globale Zusammenhänge sichtbar machen und zeigen, wie unser Lebensstil im Globalen Norden das Leben von Menschen weltweit beeinflusst.
Global Citizenship Education (GCED) ist ein pädagogisches Konzept, das Menschen dazu befähigt, aktive, verantwortungsvolle und engagierte Mitglieder einer globalen Gemeinschaft zu sein. Es geht darum, über nationale Grenzen hinauszudenken und die Welt als ein zusammenhängendes Ganzes zu begreifen.
Ziele von GCED
Das Hauptziel von GCED ist es, das Bewusstsein für globale Zusammenhänge zu fördern und Kompetenzen zu vermitteln, die nötig sind, um globale Herausforderungen wie Klimawandel, Armut, Ungleichheit oder Menschenrechtsverletzungen besser zu verstehen und aktiv an deren Lösung mitzuwirken.
GCED fördert dabei insbesondere:
Warum ist GCED wichtig?
In einer zunehmend vernetzten Welt hängen lokale und globale Entwicklungen eng miteinander zusammen. Entscheidungen, die in einem Teil der Welt getroffen werden, können große Auswirkungen auf andere Regionen haben. GCED hilft Menschen zu erkennen, dass sie Teil einer globalen Gesellschaft sind – mit Rechten, aber auch mit Pflichten gegenüber der Umwelt, der Menschheit und zukünftigen Generationen.
Eine ausführlichere Beschreibung kann auf der Webseite der deutschen UNESCO-Kommission gelesen werden.
Während der Veranstaltung entstanden vier Kurzvideos, welche Eindrücke von Besuchenden, Koordinierenden und Mitwirkenden festhalten. Dies sind die Stimmen, die die Veranstaltung geprägt haben. Sie erzählen, wer sie sind und wie sie die Political Art Days 2025 erlebt haben. Die Playlist mit allen vier Videos findet ihr hier.
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Mehr Informationen
Hier gibt es einen Überblick über das gesamte Programm der Political Art Days 2025.
| 18:00 | Einlass/Beginn |
| 18:00 – 20:00 | Hof // Küfa (Küche für alle) |
| 18:30 – 20:30 | Hof // Musik: DJ Benuz Selektor |
| 19:00 – 21:00 | Dachsaal // Eröffnungsdinner ➔ Anmeldung erforderlich (Plätze begrenzt) |
| 19:00 – 21:00 | Runde Ecke // Film: School Circles – Every Voice Matters (EN) |
| 20:30 – 22:00 | Hof // Musik: DJ Alphonsine Koh |
| Permanent | Runde Ecke // Ausstellung: Land-Art (EN) |
| Permanent | Runde Ecke // Ausstellung: Orígenes Mutantes: Cumbias Des – bordadas (EN) |
| Permanent | Runde Ecke // Ausstellung: You’re a natural! – Everyday life in the biopolitical complex (EN/DE) |
| 22:00 | Ende |
| 12:00 | Einlass/Beginn |
| 12:00 – 14:00 | Hof // Küfa (Küche für alle) |
| 13:00 – 14:00 | Runde Ecke // Ausstellungsrundgang mit Künstler*innen (EN) |
| 13:00 – 14:30 | Hof // Workshop: Bodies in Action – Einführung in das Utopia Theatre (EN/DE) |
| 14:00 – 14:30 | Runde Ecke // Interaktiver Teil der Ausstellung: You’re a natural! (EN/DE) |
| 14:30 – 15:00 | Hof // Spiele zum Globalen Lernen und BNE (EN/DE) |
| 15:00 – 16:30 | Dachsaal // Workshop: Internationale Geschichten der Hoffnung auf sächsisch (DE) |
| 15:00 – 16:30 | Runde Ecke // Workshop: Sustainability forest – systems thinking trees (EN/DE) |
| 15:00 – 17:00 | Hof // Workshop für Kinder: Drop by Drop – Wie Wasser unsere Welt bewegt (DE) |
| 15:15 – 16:00 | Hof // Stick-Workshop: Embroider to Inhabit (EN) |
| 16:30 – 17:30 | Hof // Kollektiver Tanz-Workshop (EN/DE) |
| 17:00 – 18:30 | Dachsaal // Workshop: Gender (In)equality Beyond Borders (EN) ➔ Anmeldung erforderlich |
| 17:00 – 18:30 | Runde Ecke // Workshop: Unpacking Power & Privileges (EN/DE) |
| 18:00 – 20:00 | Hof // Küfa (Küche für alle) |
| 19:00 – 21:00 | Dachsaal // Film: Radical – Eine Klasse für sich (EN/DE) |
| 19:00 – 20:00 | Hof // Musik: Vale |
| 20:00 – 20:30 | Runde Ecke // Performance: Trash Fashion-Show (EN/DE) |
| 20:30 – 22:00 | Hof // Musik: DJ Froqsta |
| Permanent | Runde Ecke // Ausstellung: Land-Art (EN) |
| Permanent | Runde Ecke // Ausstellung: Orígenes Mutantes: Cumbias Des – bordadas (EN) |
| Permanent | Runde Ecke // Ausstellung: You’re a natural! – everyday life in the biopolitical complex (EN/DE) |
| 22:00 | Ende |
| 10:00 – 13:00 | Dachsaal // Workshop: Das Klima Puzzle (EN/DE) ➔ Anmeldung erforderlich (bis Samstag 18:00 Uhr) |
| 12:00 | Regulärer Einlass/Beginn |
| 12:00 – 14:00 | Hof // Küfa (Küche für alle) |
| 13:00 – 14:30 | Dachsaal // Workshop: Rehearsing Change – Ein Utopia Theatre Lab (EN/DE) ➔ Anmeldung erforderlich |
| 14:00 – 14:30 | Runde Ecke // Interaktiver Teil der Ausstellung: You’re a natural! (EN/DE) |
| 14:30 – 15:00 | Hof // Spiele zum Globalen Lernen und BNE (EN/DE) |
| 15:00 – 16:30 | Dachsaal // Tanz-Workshop: Butterfly effect (EN) |
| 15:00 – 16:30 | Runde Ecke // Talk: The Toltec teaching „Masewaliztli“ (EN/DE) |
| 15:00 – 17:00 | Hof // Workshop: Batik Workshop (EN/DE) |
| 17:00 – 18:30 | Dachsaal // Workshop: Identity Galaxy – Identity as a multi-layered universe (EN) |
| 17:00 – 17:30 | Hof // Performance: I Cease (EN) |
| 17:30 – 18:30 | Runde Ecke // Talk: Pressefreiheit – Mehr als eine Story! (DE) |
| 18:00 – 20:00 | Hof // Küfa (Küche für alle) |
| 18:45 – 20:30 | Hof // Musik: DJ-Set Pauken & Trompeten |
| Permanent | Runde Ecke // Ausstellung: Land-Art (EN) |
| Permanent | Runde Ecke // Ausstellung: Orígenes Mutantes: Cumbias Des – bordadas (EN) |
| Permanent | Runde Ecke // Ausstellung: You’re a natural! – everyday life in the biopolitical complex (EN/DE) |
| 20:30 | Ende |
Hier gibt es eine ausführliche Beschreibung der Political Art Days 2025 – vom Aufbau und der Eröffnung am Freitag bis zu den über das ganze Wochenende verteilten Kunstausstellungen, Workshops, dem Begleitprogramm und schließlich dem Abschlussevent am Sonntag.
Tag 1 – Freitag
Ankunft, gemeinsames Aufbauen und Eröffnung
Nach mehreren Tagen intensiver Reise und Logistik begann das PAD-Team am Freitagmorgen gemeinsam mit Helfenden und Teilnehmenden mit dem Aufbau des Festivalgeländes. Dieser Moment spiegelte bereits das Ethos des Festivals wider: Im Mittelpunkt standen Partizipation sowie ein interaktives, kreatives und prozesshaftes Lernen.
Die PAD 2025 standen in direktem Zusammenhang mit dem Erasmus+-Projekt Art for Change, das 25 internationale Teilnehmer zusammenbrachte, die in den vergangenen Tagen an künstlerischen Antworten auf globale Fragen gearbeitet hatten. Die auf den PADs ausgestellten Werke wurden speziell für diesen Kontext konzipiert und gemeinsam vor Ort installiert.
Gemeinsam mit den PAD-Helfenden verwandelten die Teilnehmenden von Art for Change die Räumlichkeiten in Orte der Begegnung, Reflexion und Kreativität. Räume wurden für Workshops angepasst, technische Einrichtungen getestet und für Ausstellungen neugestaltet. Die daraus resultierenden Ausstellungen umfassten Land Art, Collagen, Installationen, Poesie und Stop-Motion Filme. Die Vielfalt an Formaten spiegelte unterschiedliche Herangehensweisen an globale Fragen wider, von Umweltgerechtigkeit über Identität und Zugehörigkeit bis hin zu Machtsystemen.
Die Anwesenheit der Art for Change-Gruppe verlieh dem Festival eine starke Lebendigkeit und Offenheit. Anstatt nur fertige Endprodukte zu präsentieren, zeigten die Ausstellungen Spuren des Entstehungsprozesses, des Dialogs und des Experimentierens. Die Besuchenden wurden nicht nur zum Betrachten eingeladen, sondern auch zum Verweilen, Hinterfragen und Verbinden ihrer eigenen Erfahrungen mit dem Beobachteten.
Der Tag begann mit einem gemeinsamen Mittagessen, bei dem Teilnehmende, Helfende und das Organisationsteam zusammenkamen. Dieser informelle Moment schuf Raum für gemeinsames Ankommen und Gespräche und setzte den Ton für die kommenden Tage: Die Political Art Days als ein Ort, an dem das Lernen als umfassendes Konzept nicht nur in formellen Programmblöcken stattfindet, sondern auch durch aktive Teilnahme und im gemeinsamen Dialog – sowohl zwischen Teilnehmenden als auch zwischen Perspektiven und Themenbereichen.
Am frühen Abend wurde das Festival offiziell eröffnet. Ab 18 Uhr trafen die ersten Besuchenden ein und versammelten sich im Innenhof, wo es bei einer Küche für alle (Küfa) Essen gegen Spende gab. Das gemeinsame Kochen und Essen wurde zu einem wiederkehrenden Element während des gesamten Festivals und verstärkte dabei die Ideen von Solidarität, Inklusion, Teilhabe und geteilte Verantwortung. Begleitet wurde die Eröffnung von der Musik von DJ Benuz Selektor, die für eine einladende, entspannte Atmosphäre sorgte.
Im Inneren versammelten sich rund 25 Teilnehmende für das Eröffnungsdinner. Das Dinner war mehr als nur ein geselliges Beisammensein, es diente auch der Weiterbildung und dem Knüpfen von Kontakten. Diskutiert wurde über die Absichten hinter dem Festival, über Global Citizenship Education und über die vielfältigen Perspektiven, die die Teilnehmenden mitbrachten. Es wurde deutlich, wie Lernen durch Dialog, Zuhören und gemeinsame Präsenz erfolgen kann.
Parallel zum Dinner wurde in einem getrennten Raum der Film School Circles – Every Voice Matters gezeigt, gefolgt von einer Diskussion. Der Film regte zum Nachdenken über Partizipation, Mitsprache und Inklusion an – Themen, die mit dem Gesamtrahmen des Festivals im Einklang standen. Während des gesamten Abends konnten Besuchende auch in den beiden Dauerausstellungen Land-Art, Orígenes Mutantes: Cumbias Des-bordadas und You’re a natural! – Everyday Life in the Biopolitical Complex künstlerische Ansätze zu Umweltbeziehungen, Migration, Erinnerung und Biopolitik erkunden.
Der Abend verlagerte sich allmählich zurück in den Innenhof, wo Musik von DJ Alphonsine Koh im Mittelpunkt stand. Das gemeinsame Tanzen wurde nach einem intensiven Tag voller Anregungen und Austausch zu einer kollektiven Befreiung, die es den Körpern ermöglichte, sich über Sprache und Herkunft hinweg zu verbinden. Der erste Festivaltag endete am späten Abend, geprägt von Musik, Bewegung und einem gemeinsamen Ankommen.
Tag 2 – Samstag
Globales Lernen durch Bewegung und Dialog
Der Samstag begann mit einer Mittags-Küfa im Innenhof, wo erneut ein Raum für informellen Austausch und Wiederbegegnung erschaffen wurde. Ab dem frühen Nachmittag entfaltete sich das Programm zu einer dichten Konstellation von Workshops, Ausstellungen, Spielen und partizipativen Formaten, die über das gesamte Gelände verteilt waren.
Eine Ausstellungsführung mit den Kunstschaffenden bot den Besuchenden einen tieferen Einblick in die Ideen, Prozesse und Fragen hinter den ausgestellten Werken. Bei diesem direkten Austausch zwischen Kunstschaffenden und Publikum lag die Betonung auf Transparenz, Dialog und gemeinsame Sinnfindung – Kernprinzipien der Global Citizenship Education.
Parallel dazu lud der Workshop Bodies in Action – Introduction to Utopia Theatre die Teilnehmenden ein, Augusto Boals Theater der Unterdrückten durch spielerische Körperübungen und Bildtheater zu erkunden. Die Teilnehmenden untersuchten, wie Macht durch Körper, Raum und Beziehungen wirkt und wie Theater zu einem Werkzeug der Reflexion und sozialen Vorstellungskraft werden kann.
Die interaktive Komponente der Ausstellung You’re a natural! eröffnete eine weitere Ebene der Auseinandersetzung. Die Besuchenden wurden eingeladen, sich aktiv mit alltäglichem Konsum, Biopolitik, und der Normalisierung von Pharmazeutika im Alltag auseinanderzusetzen. Dabei wurden persönliche Konsumgewohnheiten mit globalen Produktionssystemen, Umweltauswirkungen und Kontrollmechanismen in Verbindung gebracht.
Neben den Workshops und Ausstellungen boten Spiele zum Thema globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung einen leichten Einstieg, besonders für jüngere Teilnehmende und Familien. Das Lernen war spielerisch, beziehungsorientiert und erfahrungsbasiert und zeigte, dass globale Bildung inklusiv sein und Freude bereiten kann.
Am Nachmittag fanden mehrere Workshops parallel statt. Internationale Geschichten der Hoffnung auf Sächsisch beleuchtete globale Krisen aus lokaler und internationaler Perspektive und fokussierte darauf, wie aus Momenten der Zerrüttung und der Ungerechtigkeit Hoffnung entstehen kann. Gleichzeitig lud Sustainability Forest – Systems Thinking Trees dazu ein, Nachhaltigkeit mithilfe von Systemdenken zu erforschen und die Zusammenhänge zwischen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Ebenen hervorzuheben.
Für Kinder und Familien bot Drop by Drop – How Water Moves Our World eine Erkundung des globalen Wasserkreislaufs, des Zugangs zu Ressourcen und der Verantwortung für die Umwelt. Durch Experimente und praktische Aktivitäten wurden abstrakte globale Ungleichheiten greifbar und verständlich gemacht.
In einem Stickerei-Workshop Embroider to Inhabit sowie in einem kollektiven Tanzworkshop setzten die Teilnehmenden ihre kreativen Praktiken fort. Diese Formate verbanden künstlerischen Ausdruck mit Bewegung und gemeinsamer Erinnerung, reflektierten Fragen der Zugehörigkeit und betonten verkörpertes Wissen als eine valide und machtvolle Form des Lernens.
Am späten Nachmittag bot Gender (In)equality Beyond Borders einen partizipativen Raum für die Erkundung von Geschlechtergerechtigkeit in verschiedenen globalen Kontexten. Durch Geschichtenerzählen und Diskussionen reflektierten die Teilnehmenden über dominante Narrative, intersektionale Realitäten und gemeinsame Kämpfe. Parallel dazu lud Unpacking Power & Privileges zu einer kritischen Reflexion über Macht, strukturelle Ungleichheit und Benachteiligung und Verantwortung ein.
Als sich der Abend näherte, wurde die Küfa erneut zum zentralen Treffpunkt. Essen, Gespräche und Erholung bereiteten die Teilnehmenden auf das Abendprogramm vor. Der Film Radical – Eine Klasse für sich verknüpfte Fragen der Bildung, des Empowerments und des sozialen Wandels und setzte damit viele der Themen des vorherigen Tages fort.
Zum Abschluss des Tages gab es ein Live-Konzert von Vale, das den Innenhof mit intimen, nachdenklichen Klängen füllte. Anschließend verwandelte die Trash Fashion Show Nachhaltigkeit und Konsumkritik in ein performatives und visuelles Statement. Der Ausklang bildete ein DJ-Set von Froqsta Energie und Bewegung in den Raum.
Vertiefung und Zukunftsvisionen
Der Sonntag begann mit Rehearsing Change – A Utopia Theatre Lab, das eine gezieltere und intensivere Auseinandersetzung mit Augusto Boals Forum-Theater-Methode bot. Die Teilnehmenden arbeiteten mit realen Konflikt- oder Unterdrückungssituationen und probten gemeinsam alternative, utopische Lösungen. Dieser Prozess verband persönliche Erfahrungen mit umfassenderen sozialen und globalen Strukturen und bekräftigte damit die Idee, dass Veränderung gemeinsam praktiziert und vorgestellt werden kann.
Der interaktive Teil von You’re a natural! wurde fortgesetzt und ermöglichte es den Besuchenden, sich erneut mit Fragen der Biopolitik und alltäglichen Normalisierungsprozessen auseinanderzusetzen. Games for Global Learning und Education for Sustainable Development boten erneut einen spielerischen Einstieg.
Der Tanzworkshop Butterfly Effect machte gegenseitige Verflechtungen körperlich erfahrbar. Durch Bewegung und Spiegelung erlebten die Teilnehmenden, wie individuelle Handlungen sich auf kollektive Räume auswirken, und stärkten so Empathie sowie das Bewusstsein für gemeinsame Verantwortung. Parallel dazu stellte der Vortrag über die Tolteken-Lehre Masewaliztli eine indigene Wissensphilosophie als „Nahrung“ für die Gesellschaft vor und verband alte Konzepte mit kontemporärer globaler Verantwortung.
Das kreative Engagement wurde mit dem Batik-Workshop fortgesetzt, in dem die Teilnehmer sich mit Upcycling, Umweltbewusstsein und visuellem Ausdruck beschäftigten. Später lud die Performance I CEASE das Publikum dazu ein, das Innehalten als verkörperten und politischen Akt zu erleben. Durch Stille, Begegnung und spontane Bewegungen hinterfragte die Performance Produktivität, Privilegien und Aufmerksamkeit.
Der Vortrag Pressefreiheit – Mehr als eine Story! bildete den offiziellen Abschluss des Programm. Überlegungen zur Pressefreiheit als Grundlage demokratischer Gesellschaften wurden mit persönlichen Geschichten und globalen Perspektiven veranschaulicht und machten deutlich, warum Medienfreiheit jeden betrifft und wie ihre Einschränkung die informierte Teilhabe weltweit beeinträchtigt.
Am letzten Abend kamen die Teilnehmenden noch einmal rund um die Küfa zusammen, gefolgt von einem abschließenden DJ-Set von Pauken & Trompeten. Musik, Gespräche und geteilte Anwesenheit markierten das Ende des Festivals.
Während der gesamten drei Tage boten die Dauerausstellungen und das umfangreiche Begleitprogramm einen offenen Rahmen für das Lernen – auch über die festen Veranstaltungen hinaus. Der interaktive Stand „Together in (Stop)Motion“ lud die Besucher dazu ein, gemeinsam einen Animationsfilm zu globalen Themen zu gestalten, die ihnen am Herzen lagen. Der Kinderbereich, die Austauschstation, die Spielestation und die Chill-Area boten Raum zum Spielen, Ausruhen, Austauschen und informellen Lernen.
Die Political Art Days 2025 entwickelten sich zu einem gemeinsamen Raum, in dem globale Themen durch Kunst, Bewegung, Dialog und alltägliche Praktiken erkundet werden konnten. Durch die Verbindung persönlicher Erfahrungen mit systemischen Perspektiven stärkte das Festival die globale Bürgerbildung als gelebten, relationalen und transformativen Prozess.
Hier ist eine umfangreiche Auswahl an visuellen Eindrücken




































































Die Political Art Days 2025 wurden gefördert von:


Die Political Art Days 2025 fanden statt in Kooperation mit:

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